Daily Archives: 23. June 2012

So können Sie besser schlafen

Mit den richtigen Lebensmitteln besser schlafen

Lebensmittel gegen Schlafprobleme

So können Sie besser schlafen

Fast ein Drittel der Deutschen klagt regelmäßig über Schlafprobleme. Ein Umstand, auf den auch der “Tag des Schlafes” aufmerksam machen soll. Dabei lässt sich mit Hilfe der richtigen Ernährung ganz leicht besser schlafen. Ich verrate, mit welchen Lebensmitteln Sie besser schlafen können.

Der 21. Juni ist nicht nur der längste Tag des Jahres, sondern auch der Tag des Schlafes. 2000 rief der Verein “Tag des Schlafes e.V.” diesen Aktionstag ins Leben. Er soll darauf aufmerksam machen, dass fast ein Drittel der Deutschen nicht gut schläft. Das Problem kennen viele: Man liegt abends lange wach, schreckt nachts ständig auf oder hat morgens das Gefühl, dass man eigentlich nur dreißig Minuten geschlafen hat. Den Rest des Tages verbringt man dann müde, träge und ohne Konzentration. Doch mit einer Ernährungsumstellung kann man die Schlafsignale im Gehirn verstärken – und besser schlafen.

Besser schlafen: Das Hormon Melatonin macht müde

Müde werden wir durch das Hormon Melatonin. Es wird verstärkt in der Dunkelheit produziert, deswegen ist die Konzentration abends in der Regel höher. Und wir werden automatisch müder. Für die Herstellung von Melatonin braucht der Körper das Hormon Serotonin. Und dieses Hormon setzt sich unter anderem aus Bestandteilen zusammen, die wir über das Essen aufnehmen.

Einer dieser Bestandteile ist Tryptophan. Dabei handelt es sich um eine essenzielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Neben dem Tryptophan nimmt der Körper auch Serotonin aus den Lebensmitteln auf. Doch beim Serotonin gibt es einen Haken: Der Körper wird es nicht als Botenstoff im Gehirn verwerten.

Tryptophan zu Serotonin, Serotonin zu Melatonin – so werden, vereinfacht gesagt, die Hormone hergestellt, die den Körper müde machen und uns somit besser schlafen lassen. Neben dem körpereigenen Melatonin kann der Körper aber auch Melatonin aus den Nahrungsmitteln aufnehmen.

Besser schlafen: Welche Lebensmittel helfen?

Viele Schlafmittel sind deswegen ebenfalls mit Melatonin und Tryptophan angereichert. So hoch ist die Konzentration in der Nahrung nicht. Dennoch gibt es Hinweise, dass auch bestimmte Lebensmittel die Müdigkeit fördern und uns somit besser schlafen lassen können:

Besser schlafen mit Walnüssen

Wissenschaftler der University of Texas haben in einer 2005 erschienenen Studieherausgefunden, dass Walnüsse eine gute Quelle für leicht absorbierbares Melatonin sind. Durch den Verzehr erhöhte sich die Konzentration im Blut um das Dreifache.

Besser schlafen mit Nachtmilchkristallen

Nachtmilch soll reich an Melatonin sein: Um sie zu produzieren, werden die Kühe nachts gemolken. Aus dieser Nachtmilch werden Kristalle extrahiert, die man bei Bedarf mit “normaler” Milch verrühren kann. Die Nachtmilch hat einen bedeutend höheren Anteil an Melatonin hat als die gewöhnliche Milch. Doch die Wirkung ist wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen. Daher darf der Hersteller die Kristalle auch nicht als schlaffördernd anpreisen.

Besser schlafen mit Sojabohnen

Sojabohnen enthalten 450 Milligramm Tryptophan pro 100 Gramm und sind damit eine ausgezeichnete Quelle für die essentielle Aminosäure.

Besser schlafen mit Emmentaler

Milchprodukte sind allgemein sehr gute Tryptophanlieferanten. Aber besonders Emmentaler enthält eine große Menge des Serotoninbausteins, nämlich 460 Milligramm pro 100 Gramm.

Besser schlafen mit Eiern

Wer seine Tryptophanversorgung verbessern möchte, sollte sich öfter ein Omelettzum Frühstück gönnen. Denn Eier haben einen hohen Tryptophangehalt: 230 Milligramm pro 100 Gramm.

Was kann ich noch tun, damit ich besser schlafen kann?

Besser schlafen: 1. Tipp – Nicht zu spät essen

Wann die letzte Mahlzeit gegessen wird, ist wichtig für die Schlafqualität. Isst man sie kurz vor dem Schlafengehen, kann die anhaltende Verdauung den Schlaf beeinträchtigen. Aber auch mit leerem Magen ins Bett zu gehen ist nicht optimal. Denn dann ist der Blutzuckerspiegel niedrig und kann somit eine Heißhungerattacke verursachen. Der optimale Zeitpunkt für die letzte große Mahlzeit ist daher drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen. So hat der Körper ausreichend Zeit für die Verdauung.

Besser schlafen: 2. Tipp – Nicht zu viel Alkohol

Auch wenn Alkohol einen Ruf als Einschlafhilfe hat, sorgt er trotzdem nicht für einen guten Schlaf. Die Leber ist mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt ist, erholen kann sich der Körper nicht.

Besser schlafen: 3. Tipp – Keine koffeinhaltigen Getränke

Kaffee, Energydrinks und auch Cola machen aufgrund ihres Koffeingehalts wach. Um abends nicht aufgekratzt im Bett zu liegen, sollte man ein koffeinhaltiges Getränk zuletzt am Nachmittag trinken.

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Die besten Mittel gegen die Reisekrankheit

Was man über die Reisekrankheit wissen sollte.

Wenn es im Magen zwickt

Die besten Mittel gegen die Reisekrankheit

Sommerzeit ist Reisezeit. Gerade jetzt, wo in vielen Bundesländern die Sommerferien beginnen. Für manchen wird diese Reise aber auch zur Qual: Während der Fahrt wird ihnen schummerig, schwindelig, manchmal auf speiübel. EAT SMARTER erklärt, welche Symptome dahinter stecken und mit welchen Tricks sich die Reisekrankheit überwinden lässt.

Warum manche Menschen von der Reisekrankheit betroffen sind

Die Reisekrankheit heißt medizinisch korrekt Kinetose. Die Reisekrankheit entsteht dann, wenn der menschliche Körper Bewegungsreize nicht mehr verarbeiten kann. Eine typische Situation ist die Fahrt im Auto, wenn der Mensch sitzt und nach draußen schaut. Die Nerven-Rezeptoren signalisieren dem Gehirn, dass der Körper still sitzt. Währenddessen nehmen die Augen beim Blick nach draußen allerdings Bewegungen wahr.

Die Auswirkung: Nun kann es passieren, dass das Gehirn diese Informationen nicht miteinander vereinbaren kann und stattdessen eine Gefahrensituation interpretiert. Der Körper schüttet Stresssignale aus, dadurch werden Symptome wie Schwindel und Übelkeit ausgelöst. Und nun spricht man von der Reisekrankheit. Manchen Menschen trifft es bei der Autofahrt, andere trifft die Reisekrankheit auf dem Schiff oder im Flugzeug.

Wie man sich vor der Reisekrankheit schützt

Gegen diese Beschwerden der Reisekrankeit kann zum Beispiel die Ingwerwurzel helfen. Die Wirkstoffe lindern Schwindelsymptome und unterdrücken den Brechreiz, der bei der Reisekrankheit besonders hoch ist. Ingwerkapseln gibt es für circa fünf Euro in der Apotheke, gegen die Reisekrankheit nimmt man sie am besten kurz vor Reisebeginn ein. Preiswerter sind Ingwer-Bonbons. Der Haken: Sie bestehen nur zu etwa zehn Prozent aus Ingwerextrakten, der Rest ist Zucker. Allerdings können sich auch die Bonbons positiv auf die Symptome der Reisekrankheit auswirken.

Was außerdem gegen die Reisekrankheit hilft

Tipps gegen die Reisekrankheit: Leichte Kost
Nehmen Sie vor der Fahrt nur leicht verdauliche Mahlzeiten vor sich. Verzichten Sie auf fett- und ballaststoffreiche Kost. Während der Fahrt können Sie Ihren Körper mit Zwieback, Salzbrezeln oder Weißbrot besänftigen. Es sollten allerdings kleine Portionen sein. Vielen Menschen hilft während der Fahrt auch Kaugummikauen gegen die Reisekrankheit.

Tipps gegen die Reisekrankheit: Keine unangenehmen Gerüche
Wenn Sie im Reisebus sitzen, sollte Ihr Sitznachbar nicht unbedingt sein Frikadellenbrötchen essen. Der unangenehme Geruch könnte die Übelkeit und damit die Reisekrankheit beschleunigen. Gleiches gilt auch für andere Essens- oder Benzingerüche.

Tipps gegen die Reisekrankheit: Verzichten Sie aufs Lesen
Häufig kann ein konzentrierter Blick in die Reisekarte oder ins Magazin die Übelkeit ebenfalls verstärken. Setzen Sie sich im Wagen am besten nach vorne, denn hier lässt sich die Reise am besten aushalten. Achten Sie auf regelmäßige Pausen und frische Luft.

Tipps gegen die Reisekrankheit: Mit Kindern fahren Sie am besten nachts
Kinder sind häufig von der Reisekrankheit betroffen. Am besten fahren Sie abends oder nachts. Die Kinder schlafen dann in der Regel und bekommen weniger von den Reisestrapazen mit.

Tipps gegen die Reisekrankheit: Wenn es nicht besser wird
Meist klingen die Symptome der Reisekrankheit aber auch wieder ab. Etwa 90 Prozent der Menschen haben danach keine Beschwerden mehr. Ist dies bei Ihnen allerdings nicht der Fall, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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